Kalte Nächte - auf empfindliche Kübelpflanzen achten!

Sobald der Spätsommer in den Herbst übergeht, sind die Tage oft noch recht warm, doch die Nächte werden merklich kälter. Dann sollte man ein Auge auf die Kübelpflanzen haben. Selbst wenn Temperaturen in Bodennähe nachts auf 5°C herunter gehen, ist dies für den robusten Oleander kein Problem, doch kälteempfindlichere Pflanzen können dadurch bereits geschädigt werden.
Das Einräumen sollte natürlich so spät wie möglich erfolgen, deshalb sollte man den Standort dieser Pflanzen überprüfen und ggf. wechseln: Stehen sie an einer zugigen, ungeschützten Ecke, dann sollten Pflanzen wie Fuchsien, Engelstrompete oder Hibiskus besser an eine Hauswand gestellt werden, um die abstrahlende Wärme zu nutzen. Das dürfte zunächst ausreichen, mit fortschreitendem Herbst sollte man aber ein Frostschutzvlies bereit legen, um die Pflanzen in kalten Nächten ab zu decken.
Viel schlimmer als die kalten Nächte ist Regen, der zu Pilzkrankheiten führen kann. Daher muss man die Pflanzen ständig auf welke Blätter und Blüten kontrollieren und sie entfernen. Die Untersetzer dreht man um, damit sich dort kein Wasser sammeln kann und so zu Staunässe führt, was zum schleichenden Tod der Kübelpflanze führen kann.
Nutzen Sie den Kübelpflanzen-Alarm (Oktober - November)!

© DLR






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