Nützlinge- die kleinen Helfer im Garten

Nützlinge sind mehr als nur Schädlingsbekämpfer!

Die Bezeichnung „Nützling“ ist ein Sammelbegriff für sehr viele verschiedene Tiere, die uns im Garten auf die unterschiedlichste Weise nützlich sind. Zwar denkt man meist zunächst nur an solche wie die blattlausfressenden Marienkäfer (ein Käfer frisst während der gesamten Lebenszeit etwa 5000 Blattläuse!), doch es gibt noch andere Bereiche, in denen die kleinen Helfer wichtige Arbeiten übernehmen und zum Teil unersetzlich sind. So sind zur Bestäubung vieler Blüten Bienen oder Hummeln nötig. Aber auch die Märzfliege (Bibio marci), die bei ihrem massenhaften Auftreten an Obstbäumen oft fälschlicherweise für einen Schädling gehalten wird, beteiligt sich daran. Ohne diese Insekten fällt die Obsternte aus! Dies ist regelmäßig in solchen Jahren zu beobachten, in denen es während der Obstbaumblüte so kalt ist, dass nur wenig Bienenflug statt findet. Aber auch im Kompost und in der Erde finden sich zahlreiche nützliche Tiere, die hier wichtige Aufgaben übernehmen. Dazu zählt z.B. der Regenwurm aber auch die Assel, die beide ihren Platz im Abbauprozess von pflanzlichem Material zu pflanzenverfügbaren Nährstoffen haben. Ganz gleich, ob diese Nützlinge die Bodenfruchtbarkeit fördern, die Blüten bestäuben oder als Fraßfeinde sich aktiv an der Schädlingsbekämpfung beteiligen, es gilt, diese Helfer im Garten anzusiedeln und zu fördern.


Lebensräume für Nützlinge schaffen!

Damit sich Nützlinge im Garten etablieren und sich dort vermehren, gilt es zunächst günstige Lebensräume zu schaffen und alles zu unterlassen, was ihre Entwicklung stört. So ist ein Garten, der nur aus Zierrasen, Thujahecke und einigen wenigen blühenden Pflanzen besteht, ein artenarmer Garten, in dem sich auch wenige Nützlinge ansiedeln werden. Ein naturnaher Garten mit vielen verschiedenen heimischen Sträuchern, blühenden Staudenbeeten, Reisighaufen und Trockenmauern bietet dagegen viele verschiedene Lebensräume und Nahrungsangebote für die verschiedensten Tiere. In den Hecken nisten Vögel, die besonders während der Aufzuchtzeit einen enormen Nahrungsbedarf haben und eine Vielzahl schädlicher Insekten vertilgen. Auch Igel finden sich hier ein und können in Reisig- und Laubhaufen überwintern. Eidechsen lieben die warmen Steine, in deren Hohlräume sie sich verstecken können und artenreiche Blumenrabatten locken nicht nur Bienen sondern auch andere nützliche Insekten an. Ein solcher Garten bietet die besten Vorraussetzungen für Nützlinge. Natürlich ist der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln sorgsam zu überprüfen und allenfalls nützlingsschonende Mittel einzusetzen, um diese Bemühungen nicht zunichte zu machen.


Beispiele: Schutz und Förderung von Nützlingen
NützlingbekämpftAnsiedelung/Förderung
MarienkäferBlattläuseDie ersten zuwandernden Tiere nicht durch Spritzungen beeinträchtigen Überwinterungs- quartiere wie z.B. Laubhaufen unter Hecken anbieten (trocken, vor Staunässe geschützt, gut besonnt) Vielfältiges Blütenangebot während der ganzen Vegetationsperiode bietenLaub in Staudenbeeten erst Ende März entfernen
RaubmilbenSpinn-, RostmilbenJuni bis August mit Raubmilben besiedelte Apfel- oder Rebtrieben, am besten eignen sich Triebe von Sorten mit starker Blattbe- haarung (Idared, Boskoop, Jonagold, Alkmene), in die befallenen Bäume einbringen (Bei mehr als 0,5 Raubmilben pro Blatt genügt 1 Trieb pro Baum). Triebe mind. 14 Tage auf Bäumen belassen
Laufkäfer Asseln, Drahtwürmer, Tipulalarven, Raupen, Kartoffelkäfer, kl. Schneckennicht alle Holz- und Rindenstücke oder Bodenlaub entfernen, da diese den Käfern Schutz bieten.
FlorfliegenBlattläuseÜberwinterungsmöglichkeiten bieten, z.B. 20 cm große rotgestrichene Kästchen mit Holz- wollefüllung und seitlichen Schlitzen. Erwachsene Tiere überwintern häufig zu Hunderten auf Speichern und in ungeheizten Räumen.
Kurzflügler = RaubkäferBlattläuse, Kohlweißlingsraupen, Spinnmilben, kl. Insekten, Larven, Milben, auch Aas u. Pilze.Baumstümpfe, Steinhaufen, Hecken, Bodendeckerpflanzen, Gras, feuchte Orte mit Moos und Steinen und Farne als Lebensraum bieten
Singvögel, z.B. Meisen, GartenrotschwanzRaupenNistmöglichkeiten schaffen durch Hecken bzw. Anbringen von 1-2 Nistkästen in ca.. 5-10 m Abstand (im Herbst: Nistkästen mit Wasserstrahl reinigen, alte Nester entfernen!)


Schädlingsbekämpfung durch gezielten Nützlingseinsatz:

In der Natur ist jedes Tier Teil der Nahrungskette und es gilt das „fressen und gefressen werden“. Die Blattlaus, die an den Rosen saugt, wird von der Marienkäferlarve gefressen, Schlupfwespen legen ihre Eier in Raupen oder Blattläuse, damit die schlüpfenden Jungen Nahrung haben. Was liegt näher, als diese Nützlinge gezielt einzusetzen. Für bestimmte Einsatzbereiche gibt es im Hausgarten auch überhaupt keine Alternative, da keine zugelassenen Pflanzenschutzmittel zur Verfügung stehen. Aber auch auf Grund der Entwicklungszyklen vieler Schädlinge, die für eine Bekämpfung mit synthetischen Mitteln nur enge Zeitfenster lassen (z.B. Apfelwickler), wird der Nützlingseinsatz im Hausgarten immer interessanter! Da der Laie Flug- und Eiablagezeiten nicht exakt feststellen kann, wie sie beim sinnvollen Einsatz von Pflanzenschutzmitteln z.B. beim Apfelwickler nötig wären, und vielfach nach biologischen Verfahren gefragt wird (Haustiere, Kinder im Garten!), hat der Einsatz von Nematoden eine wichtige Bedeutung. Diese nützlichen Fadenwürmer sind nicht mit den pflanzenschädigenden Nematoden zu verwechseln! Die Ausbringung ist relativ einfach. Sie erfolgt mit der Gießkanne oder dem Nematodensprayer. Werden übliche Pflanzenschutzspritzen verwendet, müssen die Siebe entfernt werden! Wesentlich ist die richtige Anwendungszeit. Sie richtet sich zum einen nach dem zu bekämpfenden Schädling und zum andern nach der erforderlichen Bodentemperatur. Wurde bisher wegen der Bodentemperatur eine Bekämpfung der Dickmaulrüsslerlarven erst ab Mai empfohlen, gibt es jetzt auch eine Mischung zweier Nematodenarten (nematop cool), die bereits ab 8°C Bodentemperatur einsetzbar sind und daher ab Februar bzw. bis Ende Oktober ausgebracht werden können. Nematoden sind sehr empfindlich gegenüber direkter Sonneneinstrahlung. Daher sollte die Ausbringung bei bedecktem Himmel oder in den Abend- oder Morgenstunden erfolgen. Als lebende Organismen sind Nematoden bei 4-12°C nur beschränkt lagerfähig und sollten umgehend nach Erhalt ausgebracht werden. Der Bekämpfungserfolg hängt von der Temperatur und Bodenfeuchtigkeit (ggf. wässern) der nächsten Wochen ab. Ausführliche Beschreibungen zu Schädlingen, Wirkweise der Nematoden, Aufwandmenge und Ausbringung finden Sie auf den Internetseiten der Nützlingsanbieter.

Nematoden (Handelsname)Anwendung
Heterorhabditis bacteriophora
(Nematop*, Nematode gegen Dickmaulrüßler und Garten- laubkäfer**, Parasitäre HM Nematoden***, Heterorhabditis bacteriophora ****)
gegen Larven und Puppen des Gefurchten Dickmaulrüsslers(Otiorhynchus sulcatus). Ende März - Ende Mai, August - Anfang Oktober. Lebenszyklus des Dickmaulrüsslers (Vorhandensein von Larven u. Puppen) und Bodentemperaturen (über 12°C, mind. für einige Stunden/ Tag). beachten!
Heterorhabditis bacteriophora und Steinernema feltiae
(nematop cool*)
gegen Larven und Puppen des Gefurchten Dickmaulrüsslers (Otiorhynchus sulcatus)
Ende Februar - Ende April, Ende September - Ende Oktober (Bodentemperatur mind. 8°C)
Heterorhabditis bacteriophora.
(Nemagreen*, Nematode gegen Dickmaulrüßler und Gartenlaubkäfer**, Parasitäre HM Nematoden*** )
Gegen Engerlinge des Gartenlaub- käfers. Mitte Juli (6-8 Wochen nach Käferflug) bis Ende September
Heterorhabditis megidis
(Heterorhabditis megidis ****)
Steinernema carpocapsae
(Nemastar*, Nematode gegen Maulwurfsgrille**, Parasitäre SC Nematoden***)
gegen Werren (Maulwurfsgrillen): April bis Juli, gegen Erdraupen: Juni bis August gegen Wiesenschnaken: September (Bodentemperatur mind. 12°C)
Heterorhabditis megidis
(Heterorhabditis megidis ****)
Allgemeiner Hinweis: Unmittelbar nach der Ausbringung sollte der Boden bewässert werden (mind. 1 Liter pro m²), um an Pflanzenteilen haftende Nematoden in den Boden zu spülen! Die behandelte Fläche sollte im folgenden Monat nicht austrocknen und regelmäßig bewässert werden.
Steinernema feltia
e(Nemaplus*
Nematode gegen Trauermücke **
Parasitäre SF Nematoden***)
Ganzjährig gegenTrauermückenlarven (Bradysia sp., Lycoriella sp.), Thripse in Gewächshäusern, Folientunneln, Wintergärten, Räumen. (Bodentemperatur 8-28°C). Der Boden sollte feucht, aber nicht nass sein.
Steinernema feltiae
(Nemapom*
Steinernema feltiae***)
gegen überwinternde Larven des Apfelwicklers (Cydia pomonella) und anderer Schadschmetterlinge (z.B. Pflaumenwickler) an Obstbäumen ab Ende September, bei feuchter Witterung auf die bereits feuchten Stämme/ Äste sprühen! Spätnachmittags/ abends ausbringen! Feuchtigkeit nach der Ausbringung fördert die Wirkung.
Phasmarhabditis hermaphrodita
(Phasmarhabditis hermaphrodita****)
Gegen Ackerschnecken (Deroceras reticulatum) -> gute Wirkung, Weg- schnecke (Arion spec.) -> doppelte Aufwandmenge nötig, Weinberg- schnecke (Helix pomatia) wird nicht erfasst! Ab 5°C Bodentemperatur, optimal 10-25°C. Absterben nach etwa 6-10 Tagen, wobei nach den ersten 3 Tagen kein Fraß mehr.
Steinernema carpocapsae
(Asselfrei*, Asselfalle gegen Kellerasseln**, Kellerasselfalle "Asselfrei"****)
Ganzjährig gegen Kellerasseln an Plätzen, wo sie nicht sein sollen, z.B. im Keller (im Kompost sind Asseln nützlich!), Köderdose. Wirkung nach ca. 7 Tagen. Nach 14 Tagen 80 - 100 % Todesrate.

Bezugsquellen:
*e~nema, Klausdorfer Str. 28-36, 24223 Schwentinental, Tel: 04307-8295-0, Fax: 04307-8295-14, Email: info@e-nema.de, www.e-nema.de

** Katz Biotech AG, An der Birkenpfuhlheide 10, 15837 Baruth, Tel.: 033704675-10, Fax: 033704675-79, eMail: info@katzbiotech.de, www.katzbiotechservices.de

***W.Neudorff GmbH KG, Postfach 1209, 31857 Emmerthal, Tel.: 05155/624-0, Fax 05155/6010, eMail: info@neudorff.de, www.neudorff.de

****SAUTTER & STEPPER, Rosenstr.19, 72119 Ammerbuch, info@nuetzlinge.de,Tel. 07032/9578-30, Fax: 07032/9578-50

Raiffeisen-Lagerhaus eG,Reichenauer Gärtner Center, Am Vögelisberg 1, 78479 Insel Reichenau
Mail: nuetzlinge@reichenauer-gaertner-center.de

Ein häufiges Problem, das man mit Nützlingen bekämpfen kann, ist die Obstmade (Apfel- bzw. Pflaumenwickler). Natürliche Gegenspieler sind die nur etwa 0,4 mm großen Trichogramma-Schlupfwespen. Die natürliche Population reicht jedoch für eine ausreichende Bekämpfung der Schädlinge nicht aus. In zwei- bis dreiwöchigem Abstand werden Anfang Juni bis Mitte August TrichoKarten APFEL aufgehängt. Auf den Karten befinden sich ca. 3000 Schlupfwespen in verschiedenen Altersstufen. Hierdurch schlüpfen über einen Zeitraum von ca. 14 Tagen kleine Nützlinge ( Trichogramma cacoeciae und Tilchogramma dendrolimi), die sowohl Eier des Apfelwicklers als auch des Apfelschalenwicklers parasitieren. Insgesamt sind, je nach Apfelsorte, vier bis maximal sechs Freilassungen nötigt. Im Pflaumenanbau werden erst ab Anfang Juli, Schlupfwespen ausgebracht, da der Befall durch die erste Generation als "Fruchtausdünnung" toleriert werden kann. Die TrichoKarte ZWETSCHGE enthält ebenfalls ca. 3000 durch T. cacoeciae parasitierte Eier. Je nach Sorte sind zwei bis drei Freilassungen erforderlich. Pro Ausbringung werden zwei bis drei TrichoKarten pro Halb- bzw. Hochstamm und jeweils eine TrichoKarte an jeden dritten Baum in einer Pillar-/Spindelanlage gehängt. Bezugsquelle: (AMW Nützlinge GmbH, Außerhalb 54, 64319 Pfungstadt, Tel. : 06157/99 05 95, Fax: 06157/99 05 97)

Bei allen Nützlingen handelt es sich um lebende Organismen, die nicht auf Vorrat im Laden oder im Gartenschuppen gelagert werden können. Sie müssen beim Nützlingsanbieter bestellt und möglichst bald nach Erhalt ausgebracht werden. Manche Anbieter wie z.B. Neudorff haben ein Bestellkartensystem, bei dem man die Karte im Fachhandel kauft und die Nützlinge dann per Post geliefert bekommt.

Nützling – Lästling - Schädling?

Auch Nützlinge können im Übermaß oder am falschen Platz zum Problem werden. Manchmal sind sie nur lästig, vereinzelt können sie aber sogar Schäden verursachen Zwei Beispiele sind der Ohrwurm und der asiatische Marienkäfer. Der Gemeine Ohrwurm ist ein zu Pflanzennahrung tendierender Allesfresser. Eigentlich als Nützling bekannt, häufen sich gerade in den letzten Jahren Fraßschäden an Früchten wie Pfirsichen, Zwetschen, Trauben u. a. Daher machen die als „Ohrwurm-Hotels“ bekannten Blumentöpfe, die mit Stroh gefüllt an Bäumen aufgehängt werden, nur an Kernobst (Apfel, Birne, Quitte) Sinn. Wo Ohrwürmer übermäßig auftreten, sollte man sie aus dem Garten entfernen. Als Fallen lassen sich z.B. die bekannten Blumentöpfe mit Stroheinlage bzw. Eierkartons oder Stroh, in einen Eimer gefüllt, oder Röhrenstücke (z. B. Abwasserrohr), benutzen. Regelmäßig sollte man die Fallen dann in eine Tüte ausklopfen und die Lästlinge entsorgen bzw. an einen anderen Platz bringen. Auch der asiatische Marienkäfer Harmonia axyridis startete als Nützling. Die unserem Marienkäfer gleichende Art ist an der M- bzw. W-Zeichnung auf dem Brustschild zu erkennen. Inzwischen hat er sich massenhaft verbreitet und wird vielfach durch sein Überwinterungsverhalten lästig. Die asiatischen Marienkäfer landen an warmen, sonnigen Herbstnachmittagen in Schwärme auf West- oder Südwestwänden von hellen Gebäuden und krabbeln in Scharen durch Tür- und Fensterritzen in die Häuser. Ebenso kritisch ist zusehen, dass diese Art heimische Marienkäferarten zu verdrängen scheint.

Schädlingsbekämpfung durch Nützlinge – Möglichkeiten und Grenzen

Wer durch die Nützlingsförderung bzw. den Nützlingseinsatz eine sofortige und nachhaltige Vernichtung aller Schadinsekten erwartet, wird enttäuscht sein. Ziel kann und soll lediglich ein Gleichgewicht zwischen Schäd- und Nützlingen sein, so dass sich die Pflanzenschäden in einem tolerierbaren Rahmen halten. Dabei ist zu bedenken, dass es ein ständiges Auf und Ab gibt: zuerst wird der (mit Schädlingen) Tisch gedeckt, dann wird gegessen - zunächst vermehren sich die Blattläuse, erst danach ihre Fraßfeinde, die es nach einiger Zeit schaffen, dass die Blattlauspopulation zusammen bricht,! Damit fehlt den nun massenhaft vorhandenen Nützlingen das Futter und auch sie reduzieren sich: der Kreislauf beginnt von neuem. Um auf diese natürliche Weise zu arbeiten, braucht es jedoch etwas Geduld, Kenntnisse über die Lebensweise dieser Tiere und über die zu bekämpfenden Schädlingsarten. Nur wer die Entwicklung der Schädlinge und Nützlinge intensiv beobachtet, kann mit Erfolg bei dieser Form des Pflanzenschutzes rechnen. Dabei ist es nur in Ausnahmefällen nötig, Nützlinge für den gezielten Einsatz zu kaufen. Vielmehr ist es wichtig, artenreiche Gärten mit einer Vielzahl von Blütenpflanzen und verschiedenen Lebensräumen zu schaffen, denn hier siedeln sich Nützlinge von selbst an.

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Natürliche und künstlich geschaffene Lebensräume für Nützlinge






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