PRINCASTELLUM

Bei Sanierungsarbeiten an der Burg Landshut im Jahre 2009 wurden Mauerreste aus der Zeit etwa 300 nach Christus gefunden, die auf eine 60 mal 30 Meter großes militärisch genutztes Kastell hinweisen. Bei den Grabungsergebnissen wurden sechs quadratische Türme diagonal in die Umwehrung integriert, rekonstruiert. Östlich vom nordöstlichen Turm wurde ein weiterer Turm freigelegt, der mit dem nordöstlichen Eckturm eine Toranlage bildete.

Der Geograph von Ravenna, anonymer Verfasser eines geografischen Werkes aus dem siebten Jahrhundert, bezeichnete die Festung als Princastellum.
Das „Princastellum“ wäre als „primumcastellum“ als das erste Kastell in der Provinz Belgica, zu deuten und zu gleichen namengebend für das spätere Bernkastel gewesen.
Die rechteckige Anlage ist offenbar eine von mindestens 19 Bergbefestigungen, die oberhalb der Mosel angelegt worden sind, um die Kaiserresidenz in Trier zu schützen. Sie war Teil der Logistik der Kaiserstadt Trier.

Dass die Reste gefunden werden konnten, liegt daran, dass sie nur teilweise mit der mittelalterlichen Kernburg überbaut wurden. Die Mauerreste sind im Zuge der Sanierung der mittelalterlichen Zwingermauer gefunden worden.

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