Adernminierfliege


Wissenschaftl. Bezeichnung:
Liriomyza huidobrensis

Art:
Schädlinge

Allgemeine Bedeutung:
Die Blattadernminierfliegen kommen an zahlreichen Gemüse-, Zier- und Wildpflanzen in Gewächshäusern und im Sommer auch im Freiland vor. Häufig werden Gurken, Bohnen, Tomaten, Kopfsalat, Endivien, Radies, Chrysanthemen, Margeriten, Gerbera, Melonen und diverse Unkräuter befallen.

Schadbild:
Zunächst fallen kleine runde helle Flächen auf den Blättern auf, welche bei genauerem Hinsehen als kleine Löcher auffallen, die entweder zur Nahrungsaufnahme oder zur Eiablage dienen. In den Blättern sind unzählige Miniergänge sichtbar, welche parallel zu den Blattadern vom Blattrand zum Blattinneren verlaufen und in denen sich Larven befinden. Stark befallene Blätter vertrocknen, das Wachstum der Pflanze wird gehemmt.

Biologie:
Die Fliege ist 1,8-2,5 mm groß und schwarz-gelb mit einem gelben Rückenschildchen.
Die Larven sind bis zu 3,5 mm lang, beinlos und hellgelb.

Meist überwintert der Schädling, da er im Freien nur bis -8°C überleben kann. Von dort fliegt er im Frühjahr aus, die Weibchen legen jeweils bis zu 580 Eier in die Blätter. Die Larven schlüpfen 2-3 Tage später und fressen sich die kommenden 10 Tage durch die Blätter. Dann verpuppen sie sich im Boden, nach einigen Tagen schlüpfen die Fliegen. Pro Jahr entstehen meist 3 sich überschneidende Generationen.

Bekämpfung:
Pflanzenschutzmittel:http://www.pflanzenschutz-hausgarten.de

Beratung:
Gartenakademie

Bilder:





    www.Gartenakademie.rlp.de drucken