Rosentriebbohrer


Wissenschaftl. Bezeichnung:

Art:
Schädlinge

Allgemeine Bedeutung:

Schadbild:
Junge Rosentriebe beginnen plötzlich zu welken. Die Triebspitze biegt sich bogenförmig herab. Aus einem Bohrloch quillt Bohrmehl hervor. In aufgeschnittenen Trieben sind die Fraßspuren des Schädlings zu erkennen.

Biologie:
Die Rosentriebbohrer sind Blattwespenarten, die gelegentlich stärker auftreten können. Man unterscheidet den aufwärtsbohrenden und den abwärtsbohrenden Triebbohrer, die jedoch beide in gleicher Weise schädigen. Die Weibchen der Rosentriebbohrer legen ihre Eier an die jungen Triebe. Die daraus schlüpfenden Larven dringen in den Trieb ein und legen im Mark einen, je nach Art, nach oben oder unten verlaufenden Bohrgang an. Am Ende ihrer Entwicklung verlassen die Larven den Trieb durch ein Bohrloch, um sich im Boden zu verstecken, wo sie auch den Winter überdauern.

Bekämpfung:
Die Bekämpfung der Rosentriebbohrer ist schwierig. Sobald man den Befall an einzelnen Trieben erkennt, sollten die Triebe entfernt werden. Mit Pflanzenschutzmitteln ist diesen Schädlingen leider kaum beizukommen.

Beratung:
Gartenakademie

Bilder:


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